
| Heimatplanet: Cardassia | Erster Kontakt: Jahr: 2320 |
| Status Gegner der UFP | Standort: Alpha-Quadrant |
Die Cardassianer waren lange Zeit im Krieg mit der UFP. 2366
wurde ein Waffenstillstand abgeschlossen. An der Aushandlung
dieses Vertrages war auch Botschafter Sarek beteiligt, der von
Botschafter Spock stark kritisiert wurde.
2367 brach Cpt. Bejamin Maxwell auf der U.S.S. Phoenix diesen Vertrag, indem er einen
privaten Rachefeldzug gegen die Cardassianer startete. Allerdings glaubten offizielle
Starfleet-Stellen, daß Maxwell mit seiner Vermutung von illegalen Aktivitäten der
Cardassianer richtig lag.
In der Vergangenheit waren die
Cardassianer ein friedfertiges, spirituelles Volk. Wegen der Ressourcenknappheit auf
ihrem Planeten, Hungersnöten und ausbrechenden Krankheiten starben Millionen
Cardassianer. Das Militär verstärkte immer weiter seine Macht, neue Gebiete und
Technologien wurden militärisch genutzt, auf Kosten von Millionen Leben. 2367 wurde
ein Friedensvertrag zwischen Cardassianer und UFP abgeschlossen. Cpt. Edward Jellico
leistete dazu einen wichtigen Beitrag. Der Vertrag sah auch vor, daß Gefangene beider
Seiten nach ihrer Festnahme einen Repräsentanten eines neutralen Planeten konsultieren
können. 2328 annektierten die Cardassianer Bajor, um die Rohstoffe des Planeten
auszubeuten. Dabei versklavten sie das bajoranische Volk. 2369 wurden Picard, Crusher
und Worf auf eine Geheimmission nach Celtris III geschickt, um die Entwicklung einer
geheimen cardassianischen metagenischen Waffe aufzudecken, was sich jedoch als Falle
herausstellte, um Picard festzusetzen. Im selben Jahr verließen die Cardassianer nach
Aufständen der Unterdrückten Bajor und die Raumstation Terok Nor, die daraufhin zu
Deep Space Nine umbenannt wurde. Der Rückzug stellte eine große Niederlage der
Cardassianer dar, da kurz darauf ein Wurmloch zum Gamma-Quadranten entdeckt
wurde.